Die Bewässerung

Automatische Systeme zur Bewässerung von Pflanzen sind außer bei professionellen Zuchtanlagen auch für Hobbygärtner und Selbstversorger mit hohem Anbauvolumen, sowie für Pflanzenfreunde mit häufiger Abwesenheit vom Gewächshaus oder Gemüsebeet interessant. Zudem erspart eine entsprechende Bewässerunsanlage natürlich auch sehr viel Arbeit und kann speziell älteren Mitbürgern die Gartenfreuden stark erleichtern.

Steuerung der automatische Bewässerung

Profis setzen hier auf moderne, computergestützte Steuergeräte, die neben der Bewässerung auch oftmals gleich die Beleuchtung und die komplette Klimasteuerung übernehmen. Diese Geräte bieten auch Einstellmöglichkeiten für seperate Tag- und Nachbewässerung, so daß die Pflanzen nachts nicht überwässert werden und dadurch schaden nehmen können.

Semiprofis und Hobbygärtner kommen dagegen oftmals auch mit weniger Aufwand aus und begnügen sich mit individuellen Lösungen unter Zuhilfenahme einer Tauchpumpe oder Umwälzpumpe und einer Zeitschaltuhr als Steuerung. Es gibt übrigens auch programmierbare Zeitschaltuhren, die in ihrer Funktion professionellen Bewässerungssteuerungen vor allem bei kleineren Zuchtanlagen kaum nachstehen bzw. deren Funktionalität in ähnlicher Art und Weise ausüben.

Nährstofftank / Wassertonne

Als Behälter für die Nährstofflösung (bzw. auch einfach das Wasser) das an die Pflanzen verteilt werden soll, dient zumeist eine Nährstoffwanne aus Kunststoff, die entweder fest verbaut wird (ggfl. auch in den Boden versenkt werden - was jedoch bei Gewächshäusern bereits vor Bau des Treibhauses geplant werden muss) oder einfach neben den Pflanzen positioniert wird. Welche Größe an Nährstofftank benötigt wird, berechnet sich aus der Zahl der Pflanzen, dem Wasserbedarf der Zucht und die gewünschten Bewässerungszeit. Für kleinere Anlagen reichen hier schon Tanks mit 40L Fassungsvermögen. Für die komplette Urlaubsbewässerung über mehrer Wochen hinweg müßte man ggfl. größere Behältnisse verwenden.

Zu beachten ist auch, daß eine Vielzahl der Wannen nicht verschließbar sind. Wer viel mit "aromatischen" Düngerzusätzen wie z.B Fischdünger arbeitet, sollte im Sinne der Geruchsneutralität eine gekapselte Lösung bevorzugen. Für den Gartenbereich - z.B bei automatischer Berieselung - drängt sich natürlich die Verwendung einer Regentonne auf.

Welche Pumpe für das Bewässerungssystem

Im Wesentlichen wird die Wahl der zu verwendeten Pumpe durch die Tiefe des Nährstofftanks und die Wasserförderleistung der Tauchpumpe bedingt. Zum Einsatz kommen meist Tauchpumpen und Umwälzpumpen. Der Unterschied zwischen beiden Varianten liegt auch hier in der jeweiligen Förderhöhe und Förderleistung. Während einfache Umwälzpumpen nur geringe Leistungen bringen und nur bis zu max. 2m Tiefe einsetzbar sind, bieten Tauchpumpen mehr Flexibiltät und Ellbogenfreiheit. Meist reichen für die gängisten Anwendungen im Heimbereich leistungstärkere Umwälzpumpen


externe Links / anderes
  • Bewässerung von Blumenbeeten
  • Dark Room Shop
  • Growshop Bewässerung